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    Rock the Church

    Mit zuckenden Lichtblitzen und Gott

    Ulrich MöbusViel Farbe und Licht bei Rock the Church in der Stadtkirche Groß-Umstadt.

    Endlich wieder „Rock the Church“ im alten Stil: mit dem christlichen Aktionskünstler Mr. Joy, Lichtspektakel und Disko im Kirchenraum. Die große Jugendveranstaltung des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald beschert den Jugendlichen einen unvergesslichen Abend.

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    An der Stadtkirche leuchtet nicht nur ein Herrnhuter Stern, sondern auch ein grünes Kreuz mit Kopfhörer. Es deutet an, was drinnen so los ist: Die Bänke stehen nicht in Richtung Altar, sondern sind zur Seite hin ausgerichtet. Große Traversen, so nennen sich die Träger in der Veranstaltungstechnik, mit vielen Scheinwerfern sind zwischen den Säulen aufgebaut und sorgen für beeindruckende Lichteffekte, ebenso Kameras für die beiden großen Leinwände. Auf der Orgelempore regiert das Technik-Team. Die Kirchenbänke sind voll – rund 250 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus 24 Kirchengemeinden sind mit ihren Pfarrerinnen und Pfarrern aus dem ganzen Dekanat gekommen. „We are back“, wir sind zurück – war in diesem Jahr das Motto von „Rock the Church“, der großen Jugendveranstaltung des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald, die in den vergangenen Jahren coronabedingt abgespeckt als „Enjoy the Church“ stattfand.

    Die Liebe Gottes mit Leuchtkugeln
    Zu Gast war – zum mittlerweile zehnten Mal – der Magier und Illusionskünstler Mr. Joy, der eigentlich Karsten Strohhäcker heißt. Mit leuchtenden Kugeln, Ringen und immer wieder neuen Überraschungen erzählte er von der Liebe Gottes und zeigte den Jugendlichen, welch‘ wichtige Rolle er auch in ihrem Leben spielen kann. „Egal welches Problem ihr habt, ihr könnt nie tiefer fallen als in Gottes Hand.“ Mr. Joy sprang Seil auf dem Einrad, jonglierte mit Fackeln auf einem noch höheren Einrad, er zersägte eine Konfirmandin, die dann doch wieder heil aus der Kiste kam, während die Jugendlichen atemlos zusahen und sich fragten, wie er das wohl macht. Die Konfis waren mit Begeisterung dabei. Wenn Mr. Joy für seine Aktionen auf der Bühne nach Freiwilligen fragte, gingen jedes Mal viele Hände hoch.

    Nach der magischen Verkündigung strömten die Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Pause in den Kirchgarten, wo das Team der SichtBar sie mit Essen und Getränken bewirtete, derweil die Ehrenamtlichen drinnen den Kirchenraum in eine Tanzarea umbauten. DJ Voito aus Frankfurt heizte dann auch ordentlich ein. Rote, blaue und grüne Lichtstrahlen durchzuckten die Kirche zum Rhythmus der Musik. Die Jugendlichen tanzten, hüpften und machten eine Polonaise zwischen den Säulen. Später schaute Groß-Umstadts Bürgermeister René Kirch kurz herein und zeigte sich sichtlich beeindruckt.

    Undenkbar ohne die Ehrenamtlichen
     „So viel Beteiligung, so viel Applaus: Es war ein  gelungenes Comeback“, freute sich Dekanatsjugendreferent Rainer Volkmar, der zusammen mit seiner Kollegin Manuela Bodensohn die hauptamtliche Seite verantwortet. Ein Hauptansatz dabei ist, Kirche anders erlebbar machen. „Die Evangelische Jugend hat eine Vorreiterrolle bei der vielfältigen Nutzung der Kirchengebäude“, sagt Rainer Volkmar. Das gilt vor allem für „Rock the Church“, aber auch für den Kleidertausch, der am kommenden Samstag zum wiederholten Male in der Stadtkirche ist.

    Das alles ist undenkbar ohne die 40 jungen Leute, die ehrenamtlich im Einsatz sind, darunter das zwölfköpfige Technikteam im Alter von 16 bis 28 Jahren, das die Kirche morgens um 4.30 Uhr gemeinsam nach dem Abbau verlassen hat. „Es ist unglaublich, welche Energie, welche Zeit, welchen körperlichen Einsatz und welches Können dieses Technik-Team leistet“, sagte Dekanatsjugendreferent Volkmar. „Ohne sie geht es nicht – mit ihnen steht und fällt Rock the Church.“

    Zu jedem Gottesdienst gehört am Schluss ein Segen. Den sprach Mr. Joy draußen auf dem historischen Marktplatz, die Stadtkirche und ein riesiges, farbig angestrahltes Traversenkreuz im Rücken – wie sollte es anders sein – als spektakuläre Lichtershow mit ganz viel Inhalt. Und was sagten die Konfis? „Großartig!“

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