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    Bildung und Kindertagesstättenarbeit:

    "Wollen mit Schutzkonzept bald in den Betrieb starten"

    GemeindeAm Start für Familien, Generationen und Kulturen (v. r.): Kita-Leiterin Britta Ebertshäuser, die auch die Angebote des Familien- und Generationenzentrums koordiniert, Gemeindepädagoge Ralph Stricker sowie Pfarrerin Sabine Beyer und Pfarrer Axel Mittelstädt.

    Nach einigen Anläufen ist es der Evangelischen Emmausgemeinde in Rodgau/Jügesheim gelungen, als Trägerin eines hessischen Familien- und Generationenzentrums anerkannt zu werden. Trotz Corona-Einschränkungen ist die Freude groß.

    Die beiden mit dem Landeswappen geschmückten Schilder an der Kita und im Gemeindezentrum weisen daraufhin, dass es sich um eine von 181 Einrichtungen handelt, die durch das Hessische Mnisterium für Soziales und Integration gefördert werden.

    Zum kommunalen Familienzentrum versteht sich die Emmausgemeinde nicht in Konkurrenz, sondern als eine Ergänzung mit Schwerpunkt auf generationenübergreifenden Angeboten. „Meine Gemeindevision ist es, dass sich Menschen verschiedenen Alters treffen, Gemeinschaft haben, voneinander lernen“,  sagt Pfarrerin Beyer, "auch wenn generationenübergreifende Treffen zurzeit besonders problematisch sind".

    „Die Kindertagesstätte ist und bleibt die Basis, es gibt ja fast keine Familienzentren ohne Kita“, ergänzt Britta Ebertshäuser-Heil, die zugleich Koordinatorin des Familien- und Generationenzentrums ist.

    Familienzentren werden in Hessen bereits seit 2011 durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration mit bis zu 13.000 Euro jährlich gefördert und machen Beratungs- und Bildungsangebote zur Stärkung von Erziehungskompetenzen sowie für die Gestaltung des Alltags von Familien, Generationen und Kulturen.

    "Leider, leider, gibt es auch einen dicken Wermutstropfen, und der heißt Corona", bedauern die beiden Initiatorinnen. "Vor den Sommerferien ist an eine Erweiterung der Angebote nicht zu denken." Denn die gesetzlichen Auflagen, die auch an einem Familienzentrum nicht vorbeigehen, müssen umgesetzt werden. "Dies schmälert zwar etwas die Freude, aber wir sind bereits am Planen und Organisieren,  wie wir nach einer entsprechenden Umsetzung von Schutzkonzepten den Betrieb aufnehmen können."

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