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    Corona-Pandemie

    Synode in der Kachel

    ScreenshotPräses Dr. Michael Vollmer führte souverän und zugewandt durch die erste digitale Synode des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald.

    Das Kirchenparlament des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald hat zum ersten Mal digital getagt. Der Haushalt 2020 wurde einstimmig beschlossen.

    Keine persönliche Begegnung, kein Geplauder bei Schnittchen und Kaltgetränk, dafür der Anblick von vielen Gesichtern in kleinen Kacheln und Hände heben per Mausklick. Dennoch! Das Evangelische Dekanat Vorderer Odenwald hat erstmals digital getagt und seine Sitzung per Livestream auf Youtube übertragen. An dem kleinen Wörtchen „Dennoch“ richtete Dekan Joachim Meyer seine Andacht zu Beginn der Tagung aus. „Unscheinbar kommt es daher – und ist doch ein gewaltiges Kraftwort unseres Glaubens. Ein trotziges und widerständiges Wort. Ein Wort, das der Wirklichkeit ins Gesicht schaut und ihr die Stirn bietet. Gerade jetzt in den anstrengenden Tagen und Wochen der Pandemie“, so Meyer. Für ihn sei es noch viel mehr: ein Vertrauenswort, ein Hoffnungswort und ein Liebeswort.

    Das Hauptthema der digitalen Tagung: der Haushalt 2020. Der Dekanatssynodalvorstand hat den Etat schon beschlossen, jetzt stimmte auch die Dekanatssynode des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald zu. Und zwar einstimmig. Das Haushaltsvolumen umfasst 13 Millionen Euro – knapp elf Millionen Euro mehr als noch 2019. „Erstmals sind die Kindertagesstätten mit im Haushaltsvolumen“, sagte Willi Delp, im Dekanatssynodalvorstand zuständig für die Finanzen.

    Kitas wirken sich auf den Haushalt aus
    Am 1. Januar 2020 hat die beim Dekanat angesiedelte Gemeindeübergreifende Trägerschaft der Kindertagesstätten (GüT) ihre Arbeit aufgenommen. Und das zeigt sich eben im Haushalt. In diesem Jahr wird die Summe noch steigen, denn zum Jahresanfang sind mit Schaafheim und Niedernhausen zwei weitere Kirchengemeinden der GüT beigetreten. 15 Kitas gehören nun der GüT an, 350 Mitarbeiter*innen, 1050 Kita-Plätze zwischen Reichelsheim und Schaafheim, wie die stellvertretende Dekanin Evelyn Bachler in ihrem Bericht erläuterte.

    Mit großer Souveränität führte Präses Dr. Michael Vollmer durch die zweistündige Tagung, assistiert von einem Technik-Team bestehend aus Dekanatsmitarbeitenden. Sie hatten im Vorfeld die Tagung durch Einzeltelefonate mit jedem Mitglied vorbereitet, um die Synodalen  auf das digitale Format einzustimmen.

    Weiterhin beschloss die Synode mit großer Mehrheit, die Mittel aus der Partnerschaftskollekte 2021 der Moravian Church in Kapstadt zur Verfügung zu stellen. Mit der Partnerkirche in Südafrika bestehen zum Teil seit Jahrzehnten Verbindungen. Während der Corona-Pandemie erfolgt die Kontaktpflege vor allem übers Internet. Die Lage in Südafrika sei derzeit schwierig, erläuterte Dr. Waltraud Frassine (Reichelsheim), die dem Partnerschaftsausschuss des Dekanats angehört. In Südafrika sei eine neue Mutante des Corona-Virus aufgetreten. Die Arbeitslosigkeit sei hoch, viele Menschen seien in großer Not. Umso erfreulicher sei, dass im vergangenen Jahr 15.000 Euro Spenden an die Moravian Church gegangen seien – 6000 Euro aus dem Dekanatshaushalt, 9000 Euro Spenden von Kirchengemeinden und Privatpersonen.  

    Zustimmung erfolgte seitens der Synodalen auch für die Jahresrechnung 2018, die Günter Grau und Markus Krimm stichprobenartig geprüft hatten. Willi Delp bedankte sich bei ihnen, bei der für die Finanzen zuständigen Verwaltungsfachkraft Christina Nowak-Donig und bei den Ansprechpartnern in der Regionalverwaltung Starkenburg-Ost. Mit der Prüfung der Jahresrechnung 2019 wurden nun Christel Oertl und Günter Grau beauftragt. Abgelehnt wurde hingegen ein Antrag der Kirchengemeinde Messel, wonach auch Personalkosten im umweltpädagogischen Bereich vom Dekanatsumweltfonds bezuschusst werden können.

    Die Synode ist das regionale Kirchenparlament des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald. Es besteht aus 75 Personen und vertritt 40 Kirchengemeinden mit rund 56.000 Mitgliedern zwischen Babenhausen und Reichelsheim.

    Die nächste Synode ist am Freitag, 12. März – je nach Corona-Situation wahrscheinlich auch wieder digital.

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