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    Dekanatssynode

    Synode beschließt Haushalt - Dank an scheidende Präses

    (c) DekanatDSV Mitglieder und Dekan Schmid danken Präses Patricia GarnadtDSV Mitglieder und Dekan Schmid danken Präses Patricia Garnadt

    Auf ihrer letzten Tagung in Hünstetten-Oberlibbach hat die Dekanatssynode des Dekanats Rheingau-Taunus (eine Art Kirchenparlament, allerdings ohne Fraktionen) den Haushalt mit einem Volumen von knapp zwei Millionen Euro für das Jahr 2022 beschlossen. Präses Patricia Garnadt gab zum Ende ihrer Amtszeit einen kurzen Rückblick über die vergangenen Jahre.

    Auf der Tagung in Hünstetten-Oberlibbach beschlossen die knapp 70 Vertreterinnen und Vertreter aus den 50 Kirchengemeinden und Diensten auch den Haushalt für das kommende Jahr 2022. Der Haushalt sieht Ausgaben in Höhe von gut 1,9 Millionen Euro vor. Etwa 1,5 Millionen Euro stammen aus Kirchensteuermitteln. Das Meiste davon, etwa 1,2 Million Euro, werden für Personalkosten etwa im Kinder- und Jugendbereich, Bildung, Seelsorge in Kliniken und für Menschen mit Behinderungen, Seelsorge an Schulen, Kirchenmusik, Arbeit in den Kirchengemeinden, Ökumene, Erwachsenenbildung, Seniorenarbeit, Hospizarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, für Diakonische Arbeitsfelder oder für die Verwaltung verwendet.

    Insgesamt sind im Dekanat Rheingau-Taunus und den dazugehörigen Kirchengemeinden etwa 500 Menschen haupt- und nebenamtlich angestellt, darunter knapp 50 Pfarrerinnen und Pfarrer. Das Evangelische Dekanat Rheingau-Taunus hat knapp 50.000 Mitglieder.

    Bericht aus dem Dekanat

    Präses Patricia Garnadt (Niedernhausen) berichtete über Vakanzen und Stellenausschreibungen in Bleidenstadt und Born, Bad Schwalbach, Niederseelbach und Rüdesheim. In Burg-Hohenstein, Breithardt und Steckenroth konnte dafür Pfarrerin Jessica Hamm endlich ordiniert werden. Auch die ausgeschriebene zweite Dekanatsjugendreferentinnenstelle wird wieder neu besetzt. Garnadt berichtete über verschiedene erfolgreiche analoge Veranstaltungen im Sommer, wie Tagesangebote für Jugendliche, Freizeiten, Pilgertag, Oasen-Tage oder einer Kinderferien-Woche.

    Abschied als Präses

    Die (ehrenamtliche) Präses des Dekanats Rheingau-Taunus Garnadt gab auch bekannt, dass sie in der kommenden Legislaturperiode nicht mehr für das Amt der Präses im Dekanatssynodalvorstand (DSV) kandidieren werde. „Nach 12 Jahren im Dekanatsvorsitz und davor fast sechs Jahren im Vorsitz der Kirchengemeinde Niedernhausen habe ich mich entschlossen, mich nicht mehr für ein Amt im DSV oder den DSV-Vorsitz zu bewerben“, sagte sie zu den Vertreterinnen und Vertretern.

    Sie gehe mit 62 Jahren „in den ehrenamtlichen Ruhestand“ und möchte den Weg frei machen für neuen Schwung und Zukunftsideen Richtung ekhn2030. Garnadt bedankte sich zum Ende der Amtszeit der Synode bei allen Synodalen. „Ich danke Ihnen für Ihr Engagement, Ihre Diskussions- und Abstimmungskultur, die punktuell kritisch, aber immer konstruktiv und nie spaltend aggressiv war“, so die scheidende Präses. „Und  - wir waren immer beschlussfähig!“, freute sie sich.

    Als herausragende Ereignisse in den letzten sechs Jahren führte sie den gelungenen Start als neu fusioniertes Dekanat an. 2016/2017 besuchten Teams des Dekanatssynodalvorstandes alle Kirchenvorstände und „hoben Schätze“, die auf der Herbstsynode 2017 beim „Tag der Schätze“ vorgestellt und prägnant auf dem „virtuellen“ Marktplatz der Dekanatshomepage bei der jeweiligen Kirchengemeinde formuliert wurden.  Auch das Reformationsjahr 2017 mit den vielen unterschiedlichen Festen der Kirchengemeinden und dem zentralen Unionsfest der „Nassauischen Union“ sei ihr in guter Erinnerung. Ebenso wie die Lichtkirche auf der Landesgartenschau.

    Im Frühjahr 2019 habe die Dekanatssynode bereits an der Perspektive der übergemeindlichen Zusammenarbeit „geschnuppert“ und sich auf die Suche nach freiwillige Kooperationsräumen gemacht. Einige Gemeinden hätten sich bereits auf den Weg, so in Taunusstein, Aarbergen-Hohenstein, im Goldenen Grund und an der Hühnerstraße.

    „Die Corona-Jahre 2020 und 2021 haben uns gebremst in den bewährten Formaten der gemeinsamen Aktivitäten, gleichzeitig ist Neues entstanden“, so etwa die ersten digitalen Synoden inklusive Dekanewahl, der Dekanatsonline-Gottesdienst und etliche andere Formate in den Regionen.

    Im Anschluss an ihre Rede spendeten ihr die knapp 70 Synodalen anschließend lange stehende Ovationen.

    Musikalische Verabschiedung der Synodalen

    Die Herbstsynode war zugleich die letzte Synode der laufenden Legislaturperiode. Die scheidenden Vertreterinnen und Vertreter wurden feierlich mit Musik aus ihrem Amt verabschiedet. Sven Kindermann (Klarinette, Klavier und Saxofon) und Julia Kindermann (Klavier und Violine) nahmen die Synodalen mit auf eine musikalisch-heitere und fröhliche Reise.

    Die neue Dekanatssynode tritt dann am 12. Februar 2022 in Taunusstein-Hahn zusammen, wo unter anderem ein neuer Vorstand und ein neuer Präses oder eine neue Präses zu wählen ist.

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