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    Einweihung am 11. September

    Pfarrhof wird "ZwischenRaum" für das ganze Dorf

    Mit einem Fest für das ganze Dorf weiht die Kirchengemeinde Ettingshausen am 11. September den neu gestalteten Pfarrhof ein. Dank vieler engagierter Helfer ist der „Zwischenraum“ jetzt für Veranstaltungen, Aktionen und Begegnungen mitten im Dorf auf der Fläche zwischen Pfarrhaus und Gemeindesaal hergerichtet. Das Fest beginnt mit einem Gottesdienst um 11 Uhr in der Kirche. Um 12 Uhr folgt die feierliche Eröffnung.

    Bereits seit dem Frühjahr tut sich eine Menge auf dem Areal. Erst wurde der Hof neu gepflastert, wobei nun auch endlich alte Fundamentreste abgebrochen wurden. Anschließend hat die Firma Holger Stabel die Rauputzfassade des Gemeindehauses ausgebessert und gestrichen. Der Pfarrsaal selbst sowie die Dachräume sind nach Erneuerung der Elektrik durch die Firma Ralf Görnert bereits im vergangenen Jahr von der Firma Stabel renoviert worden.

    EU-Mittel aus dem Leader-Programm

    Im Zentrum all dieser Maßnahmen steht das mit EU-Mitteln aus dem Förderprogramm LEADER unterstützte Projekt „ZwischenRaum“. Dahinter verbirgt sich ein Konzept, den Pfarrhof künftig zu einem Begegnungsraum umzugestalten, der dann von örtlichen und regionalen Vereinen und Initiativen mit genutzt werden kann. Die Ettingshäuser Landfrauen, der Seniorenkreis, die musikalische Früherziehung, der Literatur- und Theaterverein, die heimatgeschichtliche Vereinigung Reiskirchen, der Verein Kunst-Mensch-Kirche sowie die Textilgruppe „Kreativkurs“. haben bereits neben anderen Interesse an einer Nutzung des Ensembles angemeldet Mit den EU-Mitteln werden darum auch Teile die Hoferneuerung, ein Büchertauschhäuschen und eine Sitzgruppe gefördert.

    Viel ehrenamtliche Hilfe

    Mit den Fördermitteln kann indes nur ein Teil der Kosten finanziert werden. Gefordert sind auch umfangreiche Eigenleistungen. Die bekommt die Gemeinde durch ehrenamtliche Hilfe – sowohl von Ettingshäuser Firmen als auch von einzelnen Privatpersonen. „Wir erfahren hier sehr viel Hilfe – durch preislich sehr moderaten Angebote oder Angebote, bei denen wir nur die Materialkosten tragen müssen. Auch mit niedrigeren Personalkosten, vor allem aber mit viel tatkräftiger und kostenloser Unterstützung wird uns eine unglaubliche Hilfe zuteil, ohne die wir dieses Projekt gar nicht stemmen könnten“, freut sich Reiner Schneider, Vorsitzender des Ettingshäuser Kirchenvorstandes. Mehr noch: „Unser kleines mit EU-Geldern mitfinanziertes Projekt hat Strahlkraft und entfaltet immer mehr eigene Dynamik“, ist Pfarrer Christian Stiller begeistert.

    Verbindung mit der eigenen Lebensgeschichte

    Die Menge der Hilfsangebote wuchs mit dem Fortgang des Projekts. „Da kam und kommt immer wieder neue Hilfe mit dazu – von Menschen, die sich freuen, dass sich hier etwas verändert, von Menschen, die dieses Areal mit ihrer eigenen Lebensgeschichte verbinden, von Menschen, deren Können uns weiterempfohlen wird und die sich dann einfach bereit erklären, uns zu helfen, aber auch von solchen, die ganz spontan helfen, weil es alleine manchmal gar nicht geht.“

    Die Bühne ist bereit

    So ist die Ettingshäuser Firma Bau-Antik Blei nicht nur behilflich bei der Demontage und Überholung der drei alten Hoftorflügel, die mittlerweile in neuem Glanz wieder eingehängt sind, sondern auch bei der Sandstrahlreinigung des Bruchsteinmauerwerks des Gemeindehauses. Bei der Gelegenheit ist das als Bühne zu nutzende Plateau auf den Fundamentresten des alten Waschhauses gleich mit gereinigt worden.

    Büchertausch- und Lesehäuschen geplant

    Familie Horn wiederum ist nicht nur bei der zwischenzeitlichen Bergung der alten Hoftorpfosten behilflich, sondern schafft mit einem neuen Fundament im Garten auch die Grundlage für das künftige Büchertausch- bzw. Lesehäuschen. „Baggern, Schütten, verlegen der Platten – Harald Horn ist Künstler und Gott auf seinem Bagger zugleich. Alles ehrenamtlich!“, freut sich Pfarrer Stiller. „Wir sind unglaublich dankbar.“

    Hilfe auch aus Harbach

    Derweil baut Heino Steinmetz, ebenfalls Mitglied des Kirchenvorstandes, im Geräteschuppen ehrenamtlich eine neue Tür ein. Das Gebäude ist jetzt wieder zu nutzen und von Volker Holwarth bereits hergerichtet worden. Auch aus dem Nachbarort Harbach kommt Hilfe. So ist Manfred Löffert, Vorsitzender des dortigen Kirchenvorstandes, bei der Demontage des alten Vordaches vor dem Gemeindehaus behilflich – zusammen mit Leon Riedmann, der auf dem Gelände kürzlich erst seine Konfirmandenzeit absolviert hat, und Jan-Philipp Thiel, der mit seinem Gabelstapler spontan hilft, die alte Metallkonstruktion mit abzuheben.

    Neues Vordach aus Holz

    An der Stelle soll jetzt ein neues Vordach aus Holz errichtet werden – „mit einem Geländer, das nun auch bis zur untersten Stufe reichen wird“, so Reiner Schneider. Auch für dieses Bauwerk konnten eigene Fördermittel eingeworben werden. „Auf die Mittel aus dem Förderprogramm Regionalbudget hatte uns seinerzeit unsere Ortsvorsteherin Petra Süße aufmerksam gemacht“, so der Vorsitzende.

    Kräftige Unterstützung von Dekanat und Verein GießenerLand

    Bei der Konzeptentwicklung sowie bei den Förderanträgen als auch bei der öffentlichkeitswirksamen Begleitung und bei der Projektabwicklung ist die Gemeinde von Doris Wirkner (Fachstelle für gesellschaftliche Verantwortung und Bildung im evangelischen Dekanat Gießener Land) unterstützt worden. „Hier haben wir in all den zwei Jahren vielfältige und professionelle Hilfe von Frau Wirkner erfahren, ohne die wir alleine all das gar nicht hätten stemmen können“, freut sich Pfarrer Stiller über die Dekanatsunterstützung. Beratend und aufgeschlossen stand der Gemeinde in dieser Zeit zudem immer wieder auch das Regionalbüro vom Verein GießenerLand e.V. zur Seite.

     

    Noch lange nicht fertig

    Bei so viel Hilfe ist Vieles schon geschafft, aber fertig ist die Gemeinde noch nicht: Jetzt müssen noch das Lese- bzw- Büchertauschhäuschen aufgestellt und im Gemeindehaus ein neuer Boden verlegt werden. „Hier kann man dann seine Bücher gegen andere tauschen: Einfach eins reinstellen und ein anderes wieder mitnehmen oder einfach nur drin schmökern – schmökern gewissermaßen im „ZwischenRaum“, erklärt Bettina Ebinger, die als Mitglied des Kirchenvorstands dieses Projekt mit betreut. Auch bei diesen Arbeiten erhält die Gemeinde viel tatkräftige Unterstützung – allen voran von Schreinermeister Michael Kettner und seinem Harbacher Kollegen Volker Mehmet sowie weiteren Mitgliedern des Kirchenvorstandes.

    Neue Garagentore

    Auch die Garagentore werden erneuert. Dabei erhält die Gemeinde noch einmal Unterstützung von Michael Haas, Mitarbeiter der Firma Bau-Antik Blei. Für die jetzt anstehenden Ausfugungsarbeiten hat mit Arnold Görnert ein weiterer Ettingshäuser Bürger seine ehrenamtliche Hilfe angeboten. Die Ettingshäuser Firma Holzbau Buß errichtet ein neues Vordach, sobald die letzten Putzarbeiten am Treppenvorschlag erledigt sind.

    Großes Interesse bei verschiedenen Gruppen

    Ungeachtet der noch anstehenden Bauarbeiten zieht es die ersten Gruppen in den neuen „ZwischenRaum“: So trifft sich bereits wieder regelmäßig die Textilgruppe „Kreativkreis“ um Sigrid Stabel. Der Verein „Kunst-Mensch-Kirche“ hat anlässlich seines 30-jährigen Jubiläums eine Ausstellung eröffnet.

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