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    Verabschiedung in ihren zwei Kirchengemeinden in Sulzbach und Hofheim

    Pfarrerin Daniela von Schoeler wechselt nach Frankfurt

    Nora HechlerPfarrerin Daniela von Schoeler verlässt Ende November das Evangelische Dekanat Kronberg und übernimmt ab Dezember eine Pfarrstelle im Kooperationsraum Frankfurt Griesheim-Nied. Pfarrerin Daniela von Schoeler (rechts) mit der stellvertretenden Dekanin Eva ReißPfarrerin Daniela von Schoeler (rechts) mit der stellvertretenden Dekanin Eva Reiß

    Pfarrerin Daniela von Schoeler verlässt Ende November das Evangelische Dekanat Kronberg und übernimmt ab Dezember eine Pfarrstelle im Kooperationsraum Frankfurt Griesheim-Nied.

    Zuletzt war sie vier Jahre lang mit je einer halben Stelle in der Kirchengemeinde Sulzbach und der Johannesgemeinde Hofheim tätig – unterbrochen durch ein dreiviertel Jahr Elternzeit. Davor war sie Vikarin in der Andreasgemeinde Niederhöchstadt. Ihr Berufseinstieg direkt nach der Ordination in gleich zwei Kirchengemeinden war eine große Herausforderung für die heute 33-Jährige. „Ich bin sehr dankbar für diesen Einstieg. Mit Friedemann vom Dahl und Michael Gengenbach hatte ich zwei kompetente Pfarrkollegen an meiner Seite, von denen ich viel lernen konnte und die mich sehr unterstützt haben. Ich konnte und musste mich an vielen Stellen ausprobieren“ erklärt sie. Geholfen habe ihr auch sehr, dass Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp sich sehr um die Berufsanfänger gekümmert habe. „Er hat sofort gesagt, dass es eine große Herausforderung ist und mir direkt Supervision angeboten“.

    Da es in der Hofheimer Gemeinde durch den CVJM bereits eine starke Kinder- und Jugendarbeit gab, habe sie sich dort bewusst für andere Schwerpunkte entschieden – nämlich für die Ökumene und die Begleitung der Seniorenheime. „Ein Highlight war zum Beispiel die Gebetswoche um Ostern herum“ so von Schoeler. In Sulzbach lag ihr Schwerpunkt in der KiTa-Arbeit und bei Familiengottesdiensten. Als besonderes Projekt organisierte sie dort die „lebendige Krippe“. „Sulzbach ist das klassische Dorf mit vielen Vernetzungen. Die Zusammenarbeit mit den Bauern hat großen Spaß gemacht“, erzählt sie.

    In beiden Gemeinden hat sie Gottesdienste mit vielen unterschiedlichen Menschen gestaltet. Dabei habe ihr die Zusammenarbeit mit den professionellen Kirchenmusikerinnen der Kirchengemeinden besonderen Spaß gemacht. „Wofür ich mir auch immer sehr viel Zeit genommen habe, sind Kasualgespräche. Bei Taufen, Trauungen oder Beerdigungen ist es mir sehr wichtig, diese Übergänge zu begleiten“, so von Schoeler.

    Den Spagat zwischen den beiden Gemeinden und der Betreuung ihrer inzwischen 18 Monate alten Tochter hat sie unter anderem durch eine gute Organisation mit fest gelegten Tagen pro Kirchengemeinde und die Unterstützung ihres Mannes und der Familie geschafft. „Auch wenn das nicht immer zu einhundert Prozent geklappt hat, was dies doch eine wichtige Grundregel. Geholfen hat auch, dass ich in keiner der Gemeinden gewohnt habe – dadurch hatte ich zu Hause ein Feierabendgefühl“, erklärt von Schoeler.

    In Frankfurt wird sich das ändern, da sie mit ihrer Familie in eines der Pfarrhäuser ziehen wird. Von den kürzeren Wegen dort verspricht sie sich eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Die Balance hat zwar geklappt, aber ich freue mich auf eine Konzentration im Pfarrdienst, wenn ich nur noch in einer Kirchengemeinde bzw. einem Kooperationsraum bin und tiefer in Projekte und Themen einsteigen kann“, ergänzt sie. Im Kooperationsraum Frankfurt Griesheim-Nied wird sie in einem Pfarrteam mit drei Kolleginnen und Kollegen arbeiten. Dort ist schon vieles zusammen gewachsen. „Es ist nicht mehr das Normale, dass eine Pfarrerin oder ein Pfarrer eine Kirchengemeinde betreut. Ich fühle mich für die Zukunft sehr gut aufgestellt, da ich viele unterschiedliche Arbeitsweisen, Gottesdienstkulturen und Atmosphären in den Kirchenvorständen kennen gelernt habe. Es war eine große Möglichkeit, so viele Varianten zu erfahren, wie man eine christliche Kirchengemeinde sein kann“, so von Schoeler. Offiziell verabschiedet wurde Daniela von Schoeler durch stellvertretende Dekanin Eva Reiß bei zwei Gottesdiensten in Sulzbach und Hofheim.

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