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    Bis 16. Oktober im Dienst

    Pfarrer Spangenberg wird aus der Kirchengemeinde Neuenhain verabschiedet

    Nora HechlerPfarrer Jan SpangenbergPfarrer Jan Spangenberg

    Pfarrer Jan Spangenberg verlässt die Kirchengemeinde Neuenhain-Mammolshain-Altenhain. Am 16. Oktober um 16 Uhr wird er durch Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp, den Kirchenvorstand und die Gemeinde in der Evangelischen Kirche in der Drei-Linden-Straße verabschiedet.

    „Nach 14 Jahren hier in der Gemeinde ist es für mich ein guter Zeitpunkt, noch einmal etwas Neues zu beginnen. Wir haben hier Sachen zu Ende gebracht. Unser Sohn hat dieses Jahr sein Abitur gemacht und ebenfalls einen neuen Lebensabschnitt begonnen. Als wir hierher gezogen sind, war er erst viereinhalb", erzählt Spangenberg, „daran merkt man, wie die Zeit vergeht". Der 52-Jährige wird als Gemeindepfarrer in die Auferstehungsgemeinde nach Oberursel gehen.

    „Der Weg führt mich und meine Familie damit auf der einen Seite zurück in unsere Heimatstadt. In Oberursel bin ich aufgewachsen, habe dort die Schule besucht und bin auch in den Kirchengemeinden aktiv gewesen. Nun liegen jedoch fast drei Jahrzehnte zwischen diesen Erfahrungen und dem Neubeginn und ich weiß, dass sich Stadt und Kirche in dieser Zeit verändert haben", erklärt er. „Ich werde also, so merkwürdig das klingen mag, zunächst beginnen, meine Heimat kennenzulernen". Darauf freue er sich, auch wenn natürlich Abschiedsschmerz auf beiden Seiten dabei sei. Denn schließlich seien in den Jahren Beziehungen gewachsen.

    Bevor er nach Neuenhain kam, war er drei Jahre lang Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Bleichenbach sowie eineinhalb Jahre als stellvertretender Dekan des Dekanats Büdingen tätig. „Dabei habe ich gelernt, dass ich lieber Gemeindepfarrer bleibe. das ist letztlich meine Berufung", so Spangenberg. „Es passt einfach zu mir, weil ich immer den Menschen sehe. Egal welchen Alters. Das Vertrauen der Menschen. Für sie da zu sein. Das Leben vor Ort, die persönlichen Kontakte. Ich bin unterwegs bei den Menschen. Denn ich denke, das ist mein Auftrag."

    Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit in Neuenhain war die KiTa-Arbeit. Diese wurde von der Regeleinrichtung zum modernen evangelischen Kindergarten mit Krippe ausgebaut. Die gute Zusammenarbeit und das vertrauensvolle Verhältnis zu den Mitarbeitenden sind ihm dabei extrem wichtig. Mit der KiTa und dem Religionsunterricht in der Grundschule verbindet er viele Erinnerungen, die ihn bereichert haben. „Von den Kindern habe ich am meisten gelernt. Mit ihnen zusammen die Welt zu sehen und zu erleben, ist erstaunlich. Wenn man dafür offen ist, erlebt man viele besondere Momente."

    Aber der eigentliche Schwerpunkt seiner Arbeit sei das Tagesgeschäft. „Die Gemeindearbeit an sich, die Kasualien (Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen), die Arbeit mit Konfirmanden, im Kirchenvorstand und die Personalien füllen mich komplett aus", berichtet er. „Fast am liebsten habe ich Beerdigungen gemacht. Ich glaube, dass da in unserer Begleitung eine hohe Relevanz spürbar ist und wir die meisten Rückmeldungen bekommen. Deshalb habe ich da viel Zeit investiert", ergänzt Spangenberg. Highlights in den 14 Jahren waren natürlich die traditionellen Gemeinde-Veranstaltungen wie St. Martin, der Herrnbau-Basar oder die KiTa-Feste. Aber auch das 250-jährige Jubiläum der Kirche im vergangenen Jahr. „Das ist uns trotz Corona-Pandemie finde ich sehr gut gelungen. Wir konnten sowohl in Präsenz als auch online viele Dinge anbieten", erzählt er. Bei der gemeinsam mit den anderen Bad Sodener Gemeinden veranstalteten ökumenischen „Sodener Passion" hat er sich ebenso mit eingebracht – seine Anregung war es zum Beispiel, den Gottesdienst am Ostermontag zusammen zu feiern und Ausflüge mit in das Programm aufzunehmen.

    Die Ökumene war ihm immer ein Anliegen, ebenso wie ein gutes Miteinander mit den ortsansässigen Vereinen. „Es ist wichtig, hier als Kirche Gesicht zu zeigen. Wir beteiligen uns gegenseitig an Veranstaltungen und feiern gemeinsame Gottesdienste. Wie beim ökumenischen „Kerwe"-Gottesdienst oder beim Gottesdienst zum Jubiläum des TSG, als tatsächlich eine Barrenkür in der Kirche aufgeführt wurde", erklärt Spangenberg. Kooperationen im pfarramtlichen Bereich über die Gemeindegrenzen hinaus waren und sind ihm und seinem Kollegen Jan Frey wichtig. So waren beide auf Dekanatsebene in verschieden Gremien aktiv. Spangenberg unter anderem im Bereich Kinderschutz und Konfirmandenarbeit sowie neun Jahre lang als Jugendpfarrer des Dekanats.

    „Vermissen werde ich viele Menschen, die mir hier ans Herz gewachsen sind. Die Gemeindebürokolleginnen, die so elementar für die Arbeit sind. Das KiTa-Team. Den gemeindepädagogischen Dienst, mit dem ich die Zusammenarbeit immer auf Augenhöhe erlebt habe. Aber ich weiß ja, dass andere Begegnungen und Menschen auf mich warten", so Spangenberg.  

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