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    Gemeindefusion

    Heuchelheim und Kinzenbach bilden eine Kirchengemeinde

    MartinsgemeindeKinzenbach und Heuchelheim sind seit 1.1.2020 eine Gemeinde

    Die Gemeinden Heuchelheim und Kinzenbach sind am 1. Januar zur neuen Kirchengemeinde „Evangelische Martinsgemeinde Heuchelheim-Kinzenbach" zusammengewachsen.

    Die Evangelische Kirchengemeinde Kinzenbach und die Evangelische Martinsgemeinde Heuchelheim haben sich a,  1. Januar 2020 zu einer Kirchengemeinde zusammengeschlossen. Die neue Kirchengemeinde trägt den Namen „Evangelische Martinsgemeinde Heuchelheim-Kinzenbach.
    Zugleich übernahm Pfarrer Stephan Ebelt die Vertretung für die mit dem Wechsel von Pfarrerin Petra Schramm zur Behindertenseelsorge in Gießen vakant gewordene Pfarrstelle.

    "Auf Gemeinsamkeiten vertrauen"

    Im Gottesdienst in der Kinzenbacher Kirche am Neujahrstag sprach der stellvertretende Dekan, Pfarrer Andreas Specht, von einem Zeichen und gesellschaftlichen Vorbild dafür, nicht Unerschiedlichkeiten zu betonen, sondern auf Gemeinsamkeiten zu vertrauen. "Wenn Ihr Beispiel in unserer Welt Schule macht und sich wieder mehr Menschen auf ihre Gemeinsamkeiten besinnen, statt ihre Unterschiedlichkeiten zu betonen - dann wird es vermutlich manchen Streit weniger geben."

    Mit dem Zusammenschluss tragen die Gemeinden dem Wunsch Rechnung, „unser vielfältiges Gemeindeleben angesichts gesunkener Mitgliederzahlen zu sichern, vor allem aber die in den letzten Jahren gewachsenen gemeinsamen Arbeitsgebiete auszubauen“, hieß es in einer Erklärung der Kirchenvorstände.

    Schon jetzt enge Zusammenarbeit zwischen den Kirchengemeinden

    In den letzten Jahren sind beide Kirchengemeinden schon eng zusammengerückt und haben gemeinsame Arbeitsgebiete entwickelt. Es gibt mittlerweile viele Gemeinsamkeiten, etwa bei der Gottesdienstplanung, der Konfirmandenarbeit, dem Gemeindebrief, dem Kirchenchor und Glaubenskursen. Die Kirchenvorstände beraten bereits jetzt schon regelmäßig miteinander.

    Geld und Verwaltung wird zusammengeführt

    Nach dem Zusammenschluss wird es nur noch einen Kirchenvorstand geben. Bis zur nächsten Kirchenwahl im Jahr 2021 besteht er aus den bisherigen Mitgliedern beider Vorstände. Die Pfarrerinnen werden künftig gemeinsam für die Menschen in Heuchelheim und Kinzenbach da sein. Die Haushalte und die Vermögen der beiden bisherigen Gemeinden werden zusammengeführt, informieren die für beide Gemeinden Verantwortlichen. Die Verwaltungsarbeit wird mit einem gemeinsamen Gemeindebüro in Heuchelheim an der Martinskirche vereinfacht. Auch in Kinzenbach wird es eine Außenstelle des Gemeindebüros geben, so dass Pfarrerinnen und Gemeindesekretärinnen auch dort für Anfragen und in Sprechstunden erreichbar sind.

    Durch Zusammenschluss werden die Kirchengemeinden zukunftsfähig

    Die Gemeindeleitungen haben die Hoffnung, dass sich die Mitglieder beider Gemeinden künftig gemeinsam für die Gemeindearbeit verantwortlich fühlen und Freude an der ehrenamtlichen Arbeit in beiden Gemeindeteilen zugleich haben werden. „Mit dem Zusammenschluss werden die Gemeinden zukunftsfähig und sind für die Herausforderungen der nächsten Jahre gewappnet“, betonen die Kirchenvorstände.

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