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    Neuer Ausbildungskurs startet im Februar 2020

    Ehrenamtliche Notfallseelsorger im Main-Taunus-Kreis gesucht

    Dirk OstermeierNotfallseelsorger im Gespräch

    Die Notfallseelsorger des Main-Taunus-Kreises sind jährlich bei rund 80 Einsätzen aktiv. Im Netzwerk aus Rettungsdiensten, Notärzten, Polizei und Feuerwehr ist die Notfallseelsorge inzwischen ein fester und verlässlicher Partner geworden.

    Dirk OstermeierNotfallseelsorger im Einsatz

    Häufig übernehmen die ehrenamtlichen Kräfte nach einem häuslichen Todesfall, beispielsweise nach erfolgloser Reanimation, die Betreuung der Hinterbliebenen. Gemeinsam mit der Polizei werden – nach Unfällen oder Suiziden – Todesnachrichten an die Angehörigen überbracht. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Einsatzszenarien. Dieser Dienst steht rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, zur Verfügung.

    Anfang 2012 startete im Main-Taunus-Kreis das Angebot mit einem ersten Ausbildungskurs, und mittlerweile stehen rund 25 Aktive in ihrer Freizeit für den regelmäßigen Bereitschaftsdienst zur Verfügung. Im Team von Pfarrerin Christine Zahradnik, Leiterin der Notfallseelsorge im Main-Taunus-Kreis, die als einzige hauptamtlich tätig ist, sind die unterschiedlichsten Berufsgruppen vertreten – Banker und Vertriebsmitarbeiter genauso wie Pflegekraft und Pilot oder Fotograf und Journalist.

    Weitere Ehrenamtliche sind bei der Notfallseelsorge im Main-Taunus-Kreis willkommen. Anfang 2020 startet der nächste Ausbildungskurs, der sich über mehrere Wochenenden und insgesamt rund 80 Stunden erstreckt. Er wird voraussichtlich von Februar bis Juni 2020 – überwiegend in Bad Soden / Main-Taunus-Kreis – stattfinden.

    Jeder, der sich zutraut, fremde Menschen in akuten Lebenskrisen zu unterstützen, in ungewohnten Situationen rasch zurechtkommt und auch unter Stress flexibel agieren kann, darf sich angesprochen fühlen. Nicht zuletzt viel Einfühlungsvermögen in Menschen und Situationen sowie eine große Portion Lebenserfahrung helfen, Betroffenen im Schock beizustehen und einen Weg aufzuzeigen.

    In der Ausbildung geht es unter anderem um die (eigenen) Erfahrungen mit Krisen und dem Tod, Umgang mit Schuld, das seelsorgerische Gespräch und Umstände eines Suizids, aber auch rechtliche Aspekte und Kriterien des Selbstschutzes. In Rollenspielen werden mögliche Einsatzszenarien geübt. Vertieft wird das dort Gelernte durch Hospitanzen bei Rettungsdienst und Polizei.

    Kontakt für Interessierte:

    Pfarrerin Christine Zahradnik, Notfallseelsorge im Main-Taunus-Kreis, Ev. Dekanat Kronberg, Tel.: 06196 560111, Mobil: 0179 2305984, zahradnik@nfs-mtk.de

    Weitere Informationen zur Notfallseelsorge im Main-Taunus-Kreis finden Sie unter www.nfs-mtk.de oder auf Facebook (@nfsmtk).

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