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    Die Orgellandschaft im Dekanat Kronberg

    Nora HechlerDie 250 Jahre alte Bürgy-Orgel in der Evangelischen Kirche in DiedenbergenDie 250 Jahre alte Bürgy-Orgel in Diedenbergen zählt aufgrund ihrer Größe, dem Erhaltungsumfang und ihrer Ausführungsqualität zu den herausragenden hessischen Denkmalorgeln des 18. Jahrhunderts und ist Bestandteil der Liste der Kulturdenkmäler Hessens

    Zum Jahr der Orgel 2021 hat Dekanatskantorin Katharina Bereiter einen Überblick der Orgeln im Dekanat Kronberg zusammen getragen. Interessierte können sich selbst einen Eindruck verschaffen und die Orgeln anhand von selbst erstellten Video-Portraits kennen lernen.

    Insgesamt gibt es im Dekanat 32 Orgeln in Kirchen oder Gemeindezentren (ohne Chororgeln und Positive).

    Alter der Orgeln

    Die älteste, vollständig erhaltene Orgel ist die Bürgy-Orgel von 1769 in der Evangelischen Kirche Diedenbergen. Allerdings hat die Ettlin-Orgel in der Evangelischen Kirche in Sulzbach noch ältere Wurzeln von 1626. Hier habe es jedoch viele spätere Umbaumaßnahmen. Die jüngste Orgel im Dekanat ist die Oberlinger-Orgel aus dem Jahr 2002 im Gemeindezentrum der Emmausgemeinde in Bremthal.

    Insgesamt elf Orgeln sind ganz oder teilweise historisch, das ist ca. ein Drittel der Orgeln im Dekanat.

    Vollständig alt und erhalten sind die genannte Bürgy-Orgel in Diedenbergen, die Voigt-Orgel in Liederbach von 1834 sowie die drei Weigle-Orgeln in Langenhain von 1909, in Lorsbach von 1910 und in Neuenhain von 1912.

    Zum großen Teil alt und erhalten sind die Voigt-Orgeln in Flörsheim und Eschborn sowie die Ettlin-Orgel in Sulzbach. Nur noch die alten Gehäuse oder einzelne Register erhalten sind bei der Köhler-Orgel in der Talkirche Eppstein, der Walcker-Orgel in der Johanneskirche Hofheim und der Stumm-Orgel in der Kirche St. Johann in Kronberg.

    Geschichten und Besonderheiten

    Auf der Orgel in Liederbach komponierte Mendelssohn seine sechs Orgelsonaten. Er wollte in Eppstein ein Benefizkonzert für die Orgel spielen. Dies wurde vom nassauischen Amtmann wegen Bettelei untersagt. Mendelsohn spielte auch in Kronberg auf der Stumm-Orgel.

    Es gibt sogar Orgeln, die älter sind als die Kirchen, in denen sie stehen (Diedenbergen, Flörsheim, Sulzbach). Manche Orgeln stehen in älteren Gehäusen und Prospekten. Viele Gehäuse sind von Weegmann aus dem 18. Jahrhundert (Langenhain, Sulzbach) oder Embach aus dem 18. Jahrhundert (Neuenhain). Die meisten anderen Orgeln stammen aus den 1960er und 1970er Jahren, einige wenige aus den 1980er und 1990er Jahren.

    Größe der Orgeln

    Die drei größten Orgeln des Dekanats sind die in St. Johann Kronberg (3 Manuale und Pedal mit 32 Registern), Neuenhain (2 Manuale und Pedal mit 28 Registern) und Lorsbach (2 Manuale und Pedal  mit 27 Registern). Bald (2022) wird die Thomaskirche in Marxheim nachziehen. Die Orgel ist von Weigle aus dem Jahr 1969 und verfügt über 2 Manuale und ein Pedal mit aktuell 24 Registern. Sie wird von Kutter erweitert auf am Ende über 30  Register und 3 Manuale. Sie zieht dann also mit Kronberg gleich. Die kleinsten Orgeln sind natürlich diverse Chororgeln und Positive, die nur wenige Register haben. Die kleinste „richtigen“ Orgeln stehen in Mammolshain (Oberlinger ,1970, 1 Manual und Pedal mit 6 Registern), Liederbach-Niederhofheim (Hardt, 1981, 1 Manual und Pedal mit 6 Registern) und Schneidhain (Bosch, 1959, 1 Manual und Pedal mit 6 Registern). Die meisten Orgeln im Dekanat haben zwei Manuale und Pedal mit im Schnitt 15 Registern.

    Bauweisen

    Die meisten Orgeln sind mechanische Schleifladen, nur die drei alten Weigle-Orgeln sind pneumatische Kegelladen. In der Augustinum Seniorenresidenz in Neuenhain gibt es zudem zwei große Computer-Orgeln von Ahlborn. Die meisten Orgeln stehen in der Kirche auf der West-Empore hinten, ein paar auf der Ost-Empore über dem Altar oder einige auch unten im Chorraum.

    Video-Orgel-Portraits

    Seit dem vergangenen Jahr stellt Katharina Bereiter die Orgeln in den Kirchen und Gemeindezentren des Dekanats Kronberg in Video-Orgel-Portraits vor. Darin erklärt sie detailliert den Aufbau und die Technik der jeweiligen Orgel und gibt musikalische Kostproben. Auf diese Weise erhalten Organistinnen und Organisten wichtige Informationen über die Instrumente vor Ort. Zwanzig Orgeln sind auf diese Weise bereits portraitiert.

    Die Video-Orgel-Portraits finden Sie hier:

    Video-Orgel-Portraits

     

     

     

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