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    Übermittlung eines Votums an die Landessynode

    Das Dekanat Kronberg diskutiert über den Reform-Struktur-Prozess „ekhn2030“

    Nora HechlerBei einem Treffen der Mitglieder des DSV, der Referentinnen aus dem Haus der Kirche sowie der Leitung der Regionalverwaltung mit den Landessynodalen aus dem Dekanat Kronberg wurde über den Reform-Struktur-Prozess „ekhn2030“ diskutiert.

    Der Begriff „ekhn2030“ ist gerade in aller Munde – auch im Dekanat Kronberg wird der Reform-Struktur-Prozess in den verschiedenen Gremien und Arbeitsbereichen gerade sehr intensiv diskutiert.

    Dass Veränderungen und Einsparungen angesichts sinkender Mitgliederzahlen und Kirchensteuereinnahmen nötig sein werden, ist unumstritten. Die Diskussionen drehen sich derzeit um die von den Gremien der Landessynode vorgeschlagenen Wege der Umsetzung sowie eine Vision von Kirche in der Zukunft. Bei einem Treffen der Mitglieder des DSV, der Referentinnen aus dem Haus der Kirche sowie der Leitung der Regionalverwaltung mit den Landessynodalen aus dem Dekanat Kronberg wurden vor allem die Einsparungsvorschläge auf der Verwaltungsebene (Querschnittsthema 5) sehr kritisch diskutiert und ein entsprechendes Votum des DSV formuliert, das über die Landessynodalen an die EKHN-Synode übermittelt werden soll.

    Im Hinblick auf die konkrete Zukunft der ERVO als Dienstleister in der regionalen Finanz- und Personalverwaltung heißt es darin: „Wir haben das Ziel, eine gemeindenahe, dem Gedanken der Dienstleistung verpflichtete ERVO, die auch für die Mittlere Ebene – das Dekanat – ein Pendant auf Verwaltungsseite darstellt, zu erhalten. Der Zusammenhang Gemeinde – Dekanat und Verwaltungshandeln soll nicht aufgelöst werden. Der Auflösung der derzeitigen Regionalen Verwaltungsämter und der Übertragung der dort anhängigen Verwaltungsarbeiten an eine zentrale Verwaltung in Darmstadt stehen wir kritisch gegenüber. Dabei halten wir den Grundgedanken der Schaffung oder Erhaltung von „Ermöglichungs-räumen“, ein Stichwort aus dem Beratungsprozess »ekhn 2030«, für zielführend.“ Ergänzt wird das Votum des DSV durch einen Hinweis auf den Entscheidungsprozess selbst: „Für den Entscheidungsprozess halten wir eine angemessene Beteiligung der kirchlichen Körperschaften, das heißt eine Beteiligung des synodalen Verwaltungsausschusses und eine Vertretung der Gemeinden und Dekanat in der Szenariengruppe, für notwendig“.

    Ebenso intensiv diskutiert wurden bei diesem Treffen drei weitere Bereiche, die am stärksten in die kirchlichen Strukturen eingreifen: Erstens die Förderung von Öffnung, Kooperation und Zusammenschlüssen (Arbeitspaket 1), die mit einem Szenario verknüpft ist, größere Gemeindeverbände (Nachbarschaftsräume) als Körperschaften des öffentlichen Rechts mit jeweils circa 4.000 Mitgliedern zu bilden. Zweitens mit dem Pfarrstellen und Verkündigungsdienst (Arbeitspaket 2), in dem ein Vorschlag zur Bildung von Verkündigungsteams enthalten ist, das aus Pfarrerpersonen, Kirchenmusikern und Gemeindepädagoginnen besteht. Drittens das Thema Gebäude (Arbeitspaket 3).

    Dabei wurde etwa die Frage aufgeworfen, wie bei solchen Gemeindegrößen die regionale Identität und die Zuordnung einer Pfarrperson als Ansprechpartner für Gemeindeglieder aufrecht erhalten werden kann. Oder wie die flächendeckende Versorgung mit Gemeindepädagoginnen und –pädagogen möglich sein soll, wenn es bereits jetzt schon mehr als schwierig ist, Menschen dieser Berufsgruppe für offene Stellen zu finden. Darüber hinaus müsste das Arbeiten in Teams bereits in der Ausbildung aller genannten Professionen stärker verankert werden. Sehr kontrovers diskutiert wurde die Frage nach einer inhaltlichen Vision der Kirche der Zukunft und ob diese von der Kirchenleitung formuliert oder aus den Kirchengemeinden selbst entwickelt werden sollte. Wichtig sei eine solche, so der Konsens, in jedem Fall. Es dürfe nicht nur das Ziel sein, als Kirche präsent zu bleiben. Sondern es seien auch inhaltliche Überlegungen und Ziele nötig, wo die Entwicklung hingehen solle. Dafür brauche es nicht nur Vorgaben für Einsparungen seitens der Landeskirche, sondern die Schaffung von Ermöglichungsstrukturen für das kirchliche Leben an der Basis. Im Hinblick auf die Gebäudeentwicklung, so wurde diskutiert, sei es auch wichtig, die Bedarfe der Regionen sowie bestehende Verträge zu berücksichtigen, wenn etwa KiTa-Gebäude an Kommunen zurück gegeben werden sollen.

    Generell, so der Konsens weiter, sei es wichtig, dass alle betroffenen Bereiche der Arbeitspakete und Querschnittsthemen in die Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden und Klarheit über den Stand der Entscheidungen bestehe. Es dürfe nicht der Eindruck übermittelt werden, dass die Landessynode alle vorgeschlagenen Reformen bereits entschieden habe. Daher ist dem DSV des Dekanats Kronberg das Einbringen seines Votums an dieser Stelle besonders wichtig.

    Mehr zum Reform-Struktur-Prozess „ekhn2030“ finden Sie hier:

    ekhn2030

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