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    Gedanken zur Coronakrise

    „Befiehl dem Herrn deine Wege, er wird´s wohl machen.“ Psalm 37, 5

    Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Deshalb erleben wir erstmals auch den Stillstand des gewohnten kirchlichen Lebens in unserem Land. Die staatlichen Auflagen ernst zu nehmen und einzuhalten ist ein Gebot christlicher Nächstenliebe gegenüber den uns anvertrauten Menschen, von denen viele zur vom Virus betroffenen Risikogruppe gehören.

    Phantasie ist gefragt, wie wir mit Menschen in Kontakt treten können und sie durch diese Krise begleiten. Trotz der Aufforderung soziale Kontakte wenn möglich größtenteils zu meiden, brauchen wir gerade jetzt soziale Kontakte mehr denn je. Deshalb sollten verstärkt Kontakte zu Gemeindegliedern über Telefon, soziale Medien oder die Möglichkeit von Videoanrufen genutzt werden. Soziale Kontakte zu halten ohne den Menschen persönlich zu begegnen, ist die große Herausforderung dieser Zeit.

    Krise: griechisch: Trennung/ Scheidung. In einer Krise steckt immer die Chance, Altes zu hinterfragen, es hinter sich zu lassen und sich neu zu orientieren.

    Die Coronakrise ist eine Herausforderung für menschliches Zusammenleben, für Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft. Wir können die Krise nur sinnvoll durchleben, wenn es uns gelingt, einen Blick für den Nächsten zu haben, der Hilfe benötigt. Es ist großartig, dass sich überall Initiativen bilden, die die Menschen versorgen, die sich in häuslicher Isolation befinden und Hilfe benötigen. Solidarität ist in diesen Zeiten ganz besonders gefragt. Wird das Virus, das Menschen in die soziale Isolation führt, am Ende sogar zu einer Chance, uns als Menschen wieder neu zusammenzuführen?

    Unsere heile Welt ist durch das Virus aus den Fugen geraten. Vielleicht steckt in der Coronakrise die Chance, einen neuen Blick auf das Leben zu erhalten, das immer wieder neu ein Geschenk ist. Und auf den Wohlstand, in dem wir leben und der wahrlich nicht selbstverständlich ist.

    Vielleicht steckt in diesen Tagen und Wochen auch die Möglichkeit, inmitten der sonst so rastlosen Zeit, sich selbst Momente des Nachdenkens zu schenken, Prioritäten zu überdenken und all das zu tun, was sonst aufgeschoben wurde. Der Anruf bei einem lieben Menschen, Zeit für Lektüre, Aufräumen. Für Christinnen und Christen ist es eine geschenkte Zeit, die auch für geistliches Leben, für Bibellese, für Gebet und Meditation genutzt werden kann.

    Dank an alle, die sich in diesen Zeiten ganz besonders engagieren: im Bereich der Medizin und Pflege, im Bereich der Versorgung und im kirchlichen Bereich, wo immer neue Ideen entwickelt werden, wie Menschen trotz der ausgesprochenen Restriktionen seelsorgerlich und geistlich begleitet werden können.

    Als Christinnen und Christen dürfen wir jenseits aller Hysterie auf Gott vertrauen, der uns Hoffnung gibt und in dessen Händen diese Welt liegt. Und dem wir vertrauen, dass er es am Ende „wohl machen“ wird.

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