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    Neustart der Filmreihe nun doch im Viktoria-Kino:

    Achtung! Haltung

    Foto: Verleih

    Der Neustart der Filmreihe „Achtung! Haltung“ wird nun doch im Sprendlinger Viktoria-Kino (Offenbacher Straße 9a) stattfinden. Aufgrund der dort geltenden 2G-Regel sind interessierte Geimpfte und Genesene ab diesem Herbst einmal im Monat jeweils mittwochsabends zur Vorstellung willkommen. Los geht’s am 27. Oktober um 20 Uhr mit dem vielfach preisgekrönten, unter anderem Oscar-prämierten Drama „Nomadland“ aus den USA.

    Pandemiebedingt mussten die Veranstalter 2020 bereits direkt nach dem Auftakt eine Pause einlegen. Ein Jahr später gibt’s nun zum Start einen neuen Film, das weitere Programm bleibt weitgehend so, wie ursprünglich geplant.

    „Nomadland“ ist eine Produktion aus dem Jahr 2020. Unter der Regie der gebürtigen Chinesin Chloé Zhao brilliert Frances McDormand in der Hauptrolle. Das Drehbuch basiert auf dem 2017 veröffentlichten Sachbuch der US-amerikanischen Autorin Jessica Bruder „Nomaden der Arbeit: Überleben in den USA im 21. Jahrhundert“. 

    Corona-konformer Kinobesuch

    Der Eintritt beträgt acht Euro auf allen Plätzen. Eintrittskarten sollten nach Möglichkeit online erworben werden, damit die namentliche Registrierung vor Ort wegfällt (www.viktoriakino.de/programm). Man kann die Karten auch direkt im Kino kaufen.

    Einlass ist ab 19:30 Uhr, Filmbeginn um 20 Uhr, stets mit einer kurzen Einführung. Jeweils zweimal zwei Karten pro Vorstellung werden im Vorfeld von der Dreieich-Zeitung verlost. Telefon: 06106/ 28390 4540.

    Nomadland: Über 200 Filmpreise

    Im Mittelpunkt des semifiktionalen Roadmovies steht eine 60-jährige trauernde Witwe aus Nevada, die nach dem Tod ihres Mannes und der Schließung der nahegelegenen Gipsmine ihre inzwischen entvölkerte Heimatstadt verlässt. Mit einem Van begibt sie sich auf eine nomadische Fahrt durch den Südwesten der Vereinigten Staaten. Auf ihrer Reise trifft sie immer wieder Menschen, die aus ähnlichen Gründen wie sie im Wohnmobil unterwegs sind und ihre Häuser, ihre Arbeit oder einen geliebten Menschen verloren haben. Etliche Personen aus der Buchvorlage wirken in dem Film mit und spielen Variationen ihrer selbst.

    „Nomadland“ gewann bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen den Hauptpreis, beim Toronto International Film Festival den People’s Choice Award, ebenfalls die höchste Auszeichnung. Bei der Oscarverleihung 2021 siegte der Film in den drei Kategorien bester Film, beste Regie und beste Hauptdarstellerin für Frances McDormand, zudem war er nominiert für das beste adaptierte Drehbuch, die beste Kamera und den besten Schnitt. Hinzu kommen mehr als 200 weitere internationale Film- und Festivalpreise.

    „Grenzen des Akzeptablen verschieben sich“

    „Es gibt sehr viele aktuelle Themen, zu denen unsere Haltung als Menschen und Mitmenschen gefragt ist“, erläutert Pfarrerin Sandra Scholz im Namen der Veranstalter. „Zugleich erleben wir eine Welt, in der offene Anfeindungen marginalisierter Menschen einfach hingenommen wird“, stellt die Theologin fest. Auch politische Sprache sei zum Teil offen aggressiv und ausgrenzend - die Grenzen des Akzeptablen verschieben sich immer weiter. „Wir sind herausgefordert, eine Haltung dazu einzunehmen und diese auch öffentlich zu machen, und zugleich erleben wir, wie schwer das manchmal ist“, stellt sie fest.

    Sechs weitere Werke zum Thema „Haltung“ bis ins nächste Frühjahr

    Bis zum April des kommenden Jahres erwartet die Zuschauer ein bunter und spannender Mix interessanter Filme. Ausgewählt wurden die Werke gemeinsam von Karin Siegmann und Sandra Kronz, Frauenbeauftragte der Stadt Dreieich, Frank Dörner, Susanne Hormel und Angelika Köhler von der Volkshochschule Kreis Offenbach sowie von Sandra Scholz, Pfarrerin für Gesellschaftliche Verantwortung und Ökumene im Evangelischen Dekanat Dreieich-Rodgau.

    Weitere Informationen:
    Frauenbüro der Stadt Dreieich
    Karin Siegmann
    Telefon: 06103 / 601-960

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