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    Vikarin Daniela von Schoeler zur Pfarrerin ordiniert

    Nora HechlerAm 4. Februar wurde Daniela von Schoeler in der Evangelischen Kirche Sulzbach zur Pfarrerin ordiniert und in ihren Dienst für die Kirchengemeinde Sulzbach und die Johannesgemeinde Hofheim eingeführt.v.l.n.r.: Matthias Brandt, Vorsitzender Kirchenvorstand Sulzbach, Friedemann vom Dahl, Pfarrer und Vorsitzender Kirchenvorstand Johannesgemeinde Hofheim, Oliver Albrecht, Propst für Rhein-Main, Pfarrerin Daniela von Schoeler, Pfarrer Michael Gengenbach, Kirchengemeinde Sulzbach, Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp.

    Am 4. Februar wurde Daniela von Schoeler in der Evangelischen Kirche Sulzbach zur Pfarrerin ordiniert und in ihren Dienst für die Kirchengemeinde Sulzbach und die Johannesgemeinde Hofheim eingeführt.

    Nora HechlerAm 4. Februar wurde Daniela von Schoeler in der Evangelischen Kirche Sulzbach zur Pfarrerin ordiniert und in ihren Dienst für die Kirchengemeinde Sulzbach und die Johannesgemeinde Hofheim eingeführt.Pfarrerin Daniela von Schoeler mit Hofheims Bürgermeisterin Gisela Stang

    Bei seiner Begrüßung wies der Sulzbacher Pfarrer Michael Gengenbach darauf hin, dass es auch deshalb eine besondere Freude sei, eine so junge Kollegin zu bekommen, da lediglich 10 Prozent der Pfarrerinnen und Pfarrer im Dekanat unter 50 Jahre alt seien.

    Propst Oliver Albrecht sagte im Rahmen seiner Ansprache zur Ordination, er sei sich sicher, dass sie hier am richtigen Platz sei, da sie verbinden und vernetzen könne. Das sei besonders für ihren Dienst in zwei Gemeinden wichtig. Ein weiterer Vorteil sei, dass sie im Laufe ihres bisherigen Werdegangs so verschiedene Zugänge zu Religion und so unterschiedliche Gesichter davon gesehen habe. Er ermunterte von Schoeler zudem dazu, es nach der guten alten Pfarrdienst-Regel zu halten: „Im ersten Jahr nichts Neues. Nur verstehen, wahrnehmen und respektieren, was da ist“. Dafür wünschte er ihr Gottgelassenheit und Besonnenheit.

    Pfarrerin von Schoeler thematisierte bei ihrer Predigt die Gleichgültigkeit, die ihr in ihrem persönlichen Leben immer wieder gegenüber religiösen Fragen begegne. Dabei, so führte sie weiter aus, könnten religiöse Erfahrungen zu Gewissheiten werden, die prägen, wie man sich verhält und viele Bereiche des Lebens beeinflussen. Und zu ihrer großen Freude dürfe sie als Pfarrerin an dieser „Herzensbildung“ mitwirken.

    Gisela Stang, Bürgermeistern der Stadt Hofheim, wies in ihrem Grußwort beim anschließenden Empfang auf die in Hofheim besondere, sehr offene und zugewandte Beziehung zu den Kirchengemeinden sowie das gemeinsame Ziel von Stadt und Kirche hin, das Leben von Menschen zu gestalten. Ebenso betonte sie die solidarische Verantwortung für außerschulische Kinderbetreuung und Integration von Flüchtlingen. Sie freue sich nicht nur, dass jetzt alle Pfarrstellen wieder besetzt seien, sondern besonders auch darüber, dass erneut einer Frau diese Stelle übernehme.

    Neben weiteren Grußworten ließ es sich selbst die „Sulzbacher Käsfrau“ nicht nehmen, die neue Pfarrerin persönlich zu begrüßen und ihr einen Präsentkorb mit Zutaten und Rezept für Handkäs mit Musik zu überreichen.

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