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    Drei Fragen, drei Antworten

    Interview zum Abschied von Pröpstin Scherle in den Ruhestand

    Zum 1. Oktober wechselt die seitherige Pröpstin für Rhein-Main, Pfarrerin Gabriele Scherle, nach zwölf Jahren in diesem Amt in den Ruhestand. Wir haben aus diesem Anlass kurz mit ihr gesprochen.

    kfGabriele Scherle war zwölf Jahre lang Pröpstin der Evangelischen Propstei Rhein-Main. Anlässlich ihres Ruhestands zum 1. Oktober gab sie uns noch ein kurzes Interview.Gabriele Scherle war zwölf Jahre lang Pröpstin der Evangelischen Propstei Rhein-Main. Anlässlich ihres Ruhestands zum 1. Oktober gab sie uns noch ein kurzes Interview.

    Frau Pröpstin Scherle, Sie haben im Lauf Ihres Lebens den Pfarrberuf in den unterschiedlichsten Facetten kennen gelernt – unter anderem als Gemeindepfarrerin, als Friedenspfarrerin der EKHN und zuletzt zwölf Jahre lang als Pröpstin der Propstei Rhein-Main. Jetzt erwartet Sie der Ruhestand. Was werden Sie persönlich wohl am meisten vermissen? Und wo ist es gut, etwas loslassen zu können?

    Am meisten werde ich wohl den selbstverständlichen Kontakt zu vielen Menschen vermissen. Ich finde unsere Kirche ist reich gesegnet mit tollen und engagierten Menschen. Ich bin es ja gar nicht mehr gewöhnt, mich selber um Kontakte bemühen zu müssen. Das wird sicher eine ganz neue Erfahrung sein. Loslassen kann ich frohen Herzens lange Sitzungen, bei denen nicht viel herausgekommen ist – was nicht immer der Fall war.

    Gerade die EKHN ist in vielen Bereichen des kirchlichen und öffentlichen Lebens Vorreiter: etwa bei der Segnung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften, im Engagement für geflüchtete Menschen oder auch beim Versuch, neue Wege in der Kommunikation mit ihren Mitgliedern zu gehen. Trotzdem scheint es gesellschaftliche Gruppen zu geben, die von kirchlicher Arbeit und der Frohen Botschaft gar nicht mehr erreicht werden – oder erreicht werden wollen. Wie können Kirchengemeinden, Christinnen und Christen dem zukünftig begegnen?

    Ich glaube, was für uns so schwer nachvollziehbar ist, dass es heute Menschen gibt, die „konfessionslos glücklich“ sind, also ohne kirchliche Rituale und Begleitung, einige auch ohne Glauben an Gott, ihr Leben gut leben können.  Da können wir noch so gute Arbeit machen, noch so modern und auf der Höhe der Zeit sein. Diese Menschen sind allerdings auch nicht gegen uns. Ihnen begegnen wir am besten mit freundlicher Gelassenheit und der Überzeugung, dass die frohe Botschaft auch ihnen gilt. Was Gott damit anfangen kann, werden wir sehen.

    Viele Menschen engagieren sich für die Kirche – sei es hauptberuflich oder im Ehrenamt. Aus ihrem beruflichen Lebensweg einerseits und mit viel Lebenserfahrung andererseits: Wenn Sie drei Wünsche für diese Menschen frei hätten: Welche wären es?

    Meine Lebenserfahrung sagt mir, das Leben ist leider kein Wunschkonzert. Aber vielleicht hilft es ja, sich am Beten Jesu zu orientieren:„Nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“

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